dieter-online

Verdachtsmomente (AcI etc.)

AcI: der Verdacht entsteht, wenn in einem Prädikat ein Kopfverb auftaucht, das ist eine Tätigkeit, die mit dem Kopf gemacht werden kann (sehen, hören, reden, planen, einschätzen, denken, ...). Steht dann (meist in erreichbarer Nähe, häufig direkt dahinter) ein Akkusativ sowie auch in nicht allzu großer Ferne ein Infinitiv, wird es sich vermutlich um einen AcI handeln. (Bei einer Übersetzung kann man ihn erst einmal ausklinken, um den Überblick über den Satz zu behalten.)

Abl. abs: in der überwiegenden Mehrzahl steht der Ablativus absolutus am Anfang eines Satzes und sollte auch sofort übersetzt werden. Steht dort also ein Substantiv oder ein Name im Ablativ (ohne Präposition) und in erreichbarer Nähe ein Partizip Präsens oder Perfekt (PPA bzw. PPP) auch im Ablativ mit Genus und Numerus wie das vorgenannte Substantiv, hat man es höchstwahrscheinlich mit einem Abl. abs. zu tun.

PC: das verbundene Partizip kann fast immer auftauchen, wenn auf ein Substantiv wenig später ein Partizip folgt, das in Genus, Kasus und Numerus mit dem Bezioehungswort übereinstimmt und attributiv gebraucht wird; wegen der Wörter zwischen Beziehungswort und Partizip wird es meist mit einem Nebensatz übersetzt; immer zuerst einen Relativsatz nehmen, dann evtl. freier übersetzen. Wie bei allen Attributen am besten sofort mit übersetzen (,da das Attribut als einziger Satzteil nicht vom Prädikat gesteuert wird)!

Heute waren schon 5 Besucher (73 Hits) hier!